Sport

Im Moment sind wieder einmal viele Leute krank und ich habe mich mal gefragt, ob man bei Einnahme von Antiobiotika Sport machen sollte.

Dazu muss man erst mal wissen, wie das Antibiotikum wirkt. Antibiotika werden verabreicht, um bakterielle Infektionen in den Griff zu bekommen. Das bedeutet, dass das Antibiotikum aktiv dafür Sorge trägt, dass sich Bakterien in unserem Körper nicht weiter vermehren können oder dass diese direkt durch die Antibiotika abgetötet werden. Es herrscht also Krieg in unsrem Körper und dadurch sind wir geschwächt, auch wenn man sich nach drei Tagen vielleicht schon viel besser fühlt. Der Körper kämpft  und wenn man dann zusätzlich Sport treibt wird er zusätzlich belastet. Es wäre also besser schnell gesund zu werden und dann langsam wieder durchzustarten.

 

Ich habe einen interessanten Artikel bei Freundin online gefunden. Da gab es eine Studie, die herausgefunden hat, dass man auch mit einem 10 minütigem Workout große Erfolge erzielen kann:

Fit werden: 10 Minuten Sport reichen aus

Keine Zeit, um Sport zu treiben? Diese Ausrede gilt ab heute nicht mehr. Denn Wissenschaftler einer aktuellen Studie haben jetzt herausgefunden, dass Sie bereits mit einem zehnminütigen Workout große Erfolge erzielen können.Zwischen dem Job, Kochen, Putzen und Kinder zur Schule bringen, bleibt oft keine Zeit, seinen eigenen Interessen nachzugehen und regelmäßig Sport zu treiben. Doch eine aktuelle Studie der McMaster University besagt, dass ein effektives Workout gar nicht viel Zeit benötigt. Bereits ein zehnminütiges, intensives Intervalltraining hat ähnlich positive Effektive wie ein mäßiges Workout über 45 Minuten.Insgesamt nahmen 27 Personen, die nicht regelmäßig Sport treiben, an der Studie teil. Diese wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die zwölf Wochen lang entweder ein Sprint-Intervall-Training absolvierten oder ein mäßiges Ausdauertraining. Das Intervalltraining bestand aus folgenden Teilen:

  • Warm up: 2 Minuten mäßiges Fahrradfahren
  • 20 Sekunden sprinten, zwei Minuten gemütlich Fahrradfahren. Insgesamt 3 Sets
  • Cool down: 3 Minuten mäßiges Fahrradfahren

Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass die Resultate beider Gruppen sehr ähnlich waren. Die Ausdauer verbesserte sich und der Körperfettanteil sank.

 

 

Da ich selbst Sportler bin, habe ich mir mal angesehen, was die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention für Regeln formuliert hat, wie man mit Sport gesund und fit bleiben und sich vor möglichen Überlastungen schützen kann

 

1. Vor dem Sport eine Gesundheitsprüfung

Besonders für Anfänger und Wiedereinsteiger über 35 Jahre gilt: erst zum Arzt und dann zum Sport! Eine Gesundheitsprüfung durch einen (Sport-)Arzt ist ebenso wichtig bei Vorerkrankungen oder Beschwerden sowie Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes mellitus, Bewegungsmangel oder Übergewicht.

2. Sportbeginn mit Augenmaß

Beginnen Sie langsam und steigern Sie in den folgenden Wochen schrittweise die Belastung, möglichst unter Anleitung (Verein, Lauftreff, Fitness-Studio). So kann sich Ihr Körper auf das Training einstellen.

3. Überbelastung beim Sport vermeiden

Nach dem Sport dürfen Sie sich "angenehm erschöpft" fühlen. Laufen sollte ohne (starkes) Schnaufen möglich sein. Der Sportarzt kann Ihnen zur Orientierung Ihren "Trainingspuls" vorgeben. Prüfen Sie während des Sports Ihren Puls und schützen Sie sich so vor Überlastungen. Allgemein gilt: Besser "länger oder locker" laufen, schwimmen oder radeln als "kurz und heftig".

4. Nach Belastung ausreichend Erholung

Nach einer sportlichen Belastung sollten Sie sich unbedingt eine ausreichende Erholung gönnen. Tipp: Planen Sie nach einem intensiven Training eine "lockere" Trainingseinheit ein.

5. Sportpause bei Erkältung und Krankheit

Bei "Husten, Schnupfen, Heiserkeit", Fieber oder Gliederschmerzen, Grippe oder sonstigen akuten Erkrankungen ist unbedingt eine Sportpause notwendig! Beginnen Sie erst dann allmählich wieder mit dem Sport, wenn Sie sich vollständig gesund fühlen. Im Zweifelsfall sollten Sie den Rat des Sportarztes einholen.

6. Verletzungen vorbeugen und ausheilen

Aufwärmen und Dehnen vor dem Sport zur Prävention nicht vergessen. Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen. Achtung: Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers. Verzichten Sie auf Schmerzmittel "zum Fitmachen", sondern halten Sie sich genau an die Empfehlungen Ihres Arztes. Bei leichten Beschwerden kann es sinnvoll sein, zum Ausgleich vorübergehend eine andere Sportart zu betreiben.

7. Sport an Klima und Umgebung anpassen

Kleider machen Sportler: Kleidung soll angemessen und funktionell sein. Achten Sie darauf, dass die Kleidung atmungsaktiv und an die Witterung angepasst ist. Bei Kälte ist warme Kleidung sinnvoll, welche Wind abweisend und durchlässig für Feuchtigkeit nach außen ist. Bei Hitze sollten Sie Ihr Training reduzieren und ausreichend trinken.

Sport in den Bergen? Beachten Sie, dass Sie weniger belastbar sind. Passen Sie die Sportkleidung und Ihr Trinkverhalten entsprechend an die Bedingungen in der Höhe an. Bei Luftbelastungen durch Schadstoffe und/oder Ozon gilt es, das Training zu reduzieren. Sport am Morgen oder Abend ist dann empfehlenswert.

8. Auf richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten

Achten Sie auf eine möglichst ausgewogene Ernährung. Die Menge der Kalorien richtet sich nach Ihrem Körpergewicht – bei Übergewicht sollten Sie tendenziell weniger Kalorien aufnehmen. Was Sie beim Sport an Flüssigkeit verlieren, können Sie durch mineralhaltiges Wasser oder Fruchtschorle ausgleichen. Bei Hitze sollten Sie reichlich trinken.

9. Sport an Alter und Medikamente anpassen

Vielseitigkeit ist Trumpf – mit abwechslungsreicher Bewegung trainieren Sie gleichermaßen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Wenn Sie Medikamente einnehmen und Sport treiben möchten, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen. Teilweise ist es erforderlich, den Einnahmezeitpunkt und die Dosis der Wirkstoffe anzupassen. Übrigens: Wird gewohnter Sport anstrengend, sollte man an eine mögliche Erkrankung denken.

10. Sport soll Spaß machen

Auch die "Seele" lacht beim Sport. Abwechslung im Sport ist wichtig, deshalb sollte man gelegentlich die Sportart wechseln. Mehr Spaß bringt Sport in der Gruppe oder im Verein. Und der Sport im Alltag darf nicht vergessen werden: Zu Fuß zum Einkaufen, zum Supermarkt oder zum Briefkasten gehen, vor allem schnelles Gehen sind Möglichkeiten, sich auch im Alltag zu bewegen.

 

 

Ich betreibe mehrere Sportarten:

Gymnastik

Gerätturnen

Volleyball

Fechten

In nächster Zeit werde ich euch etwas über dies Sportarten erzählen.

Gerätturnen:  Gerätturnen (auch Kunstturnen oder Geräteturnen) ist eine olympische Individualsportart. Ziel ist es, an Turngeräten Übungen nach vorgegebenen Kriterien (Technik und Haltung) auch in Verbindungen auszuführen. Durch das Gerätturnen werden vor allem koordinative und konditionelle Fähigkeiten entwickelt, aber auch Mut, Willensqualitäten (Ehrgeiz usw.) und Selbstbeherrschung.

Für alle Interesenten habe ich hier mal den Link zu meiner Abschlussarbeit zum Trainer C im Geräteturnen gepostet:

HausarbeitBirgitT.doc

Damit ihr mal seht, dass man nicht einfach so Trainer wird, sondern richtig dafür lernen muss. Neben der Hausarbeit hatte ich 180 Stunden Praxis und Theorieunterricht, musste eine schriftliche Abschlussprüfung absolvieren und ein Lehrprobe, heisst eine Stunde abhalten, von der ich das Thema eine Stunde vorher erst erfuhr.

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Fechten

Ich betreibe Sportfechten. Im Gegensatz dazu gibt es noch Historisches Fechten oder Theaterfechten.

Gefochten wird mit Florett, Degen und Säbel. Ich selbst fechte mit dem Florett und dem Degen.

Diese beiden Waffen unterscheiden sich im Gewicht  und in der Größe der Glocke ( Das ist der Handschutz vor dem Griff.) Die Klinge des Degens ist auch stärker und schwerer.

Beide Waffen haben in der Klinge Drähte, hier Litzen genannt, die für die elektronische Trefferanzeige wichtig sind. Die Waffen haben natürlich keine Spitzen, sondern Taster an ihrem Ende.

Die Trefferfläche beim Florettfechten ist lediglich die elektrische Weste, beim Degenfechten ist der ganze Körper Trefferfläche.

Damit der Fechter gut geschützt ist, besteht die Fechtkleidung aus einem Material, welches 800 Newton Kraft aushalten  muss.Man trägt Hose, Jacke, Unterziehweste ( Plastron), Brust-oder Tiefschutz, lange Kniestrümpfe, einen gefütterten Handschuh, eine Maske mit Drahtgitter und Halsschutz, sowie zusätzlich beim Florettfechten eine elektrische Weste. Fortsetzung folgt........